Mittwoch, 7. Dezember 2011

4 Monate seit USA und 3 Monate in meinem neuen Abenteuer

dear friends,
man glaubt es kaum und es wundert wohl auch eher an ein 8. Weltwunder. Madame hat sich aufgerafft um mal wieder einen Blog-eintrag zu machen. Entzwischen hat sich auch das Motto von dem Blog geändert und aus "Sprödi goes USA" wurde ein "Sprödi descovers the world". Easy. Schnell. Effizient. Nach einer Kurzschlussreaktion habe ich in den USA beschlossen, Deutschland weiter den Rücken zu kehren und ein bisschen mehr die Welt erkunden. Nun bin ich schon etwas mehr als 3 Monate in meiner Wahlheimat und ich geniese es noch in vollen Zügen.

Wo ich derzeit bin?  Im Land der vielen Küsse, der Liebe und der Froschschenkel. Letztere beide habe ich noch nicht persönlich hier getroffen, aber die Küsse, ja, das passiert hier oft. Zur Begrüßung ein Küsschen links, ein Küsschen rechts. Ja soweit ganz gut. Aber man muss das dann auch schon bei jedem machen, egal ob man ihn kennt oder nicht. Nun stellt euch mal vor, wie klein Sprödi alleine, verloren in eine vollgefüllte Trainingshalle kommt und natürlich jeder das "deutsche Mädchen" begrüßen muss. Nunja, wenigstens weiß man danach, wer gut riecht und wer nicht. Wer weiche Lippen hat oder doch eher einen Labello braucht. Hachja, das gute Frankreich bietet doch schon einiges.

Zur Zeit lebe ich in einer deutsch-französischen Familie mit 2 kleinen Knöpfen im Alter von 3 und 5. Unser Haus ist angesiedelt in einem kleinen Städtchen kurz vor den Alpen und ausgestattet mit einem See, 2 Kinos, einem Bahnhof, zig Hotels, zig Thermen, ein Schwimmbad, mehreren Stränden, 2 Autobahnauffahrten und 4 Aupairs. Ach, unser kleiner See hat auch noch eine Touristenattraktion. Trainierte Taucher dürfen 110m tief tauchen und das kleine Prachtstück beobachten. Ein Naziflugzeug. Jedoch nicht mehr so lange, denn im Mai 2012 soll es geborgen werden. Wer wird dabei sein? Genau. Ich.

Mein Leben hier ist soweit ganz anders als in Deutschland. Meine Freundschaften beschränken sich auf 2 Mädels (bisher noch). Mein Geldbeutel beschränkt sich auf einen 2 Euro Stundenlohn. Und mein Po, ja, der hat seine Qual mit meinem Fahrradsitz. Denn im Gegensatz zu den USA, habe ich hier kein eigenes Auto. Aber nunja, am Ende meines Aufenthaltes wirds mir mein Po hoffentlich danken.

Nun erst einmal die erste Einführung. Die Uhr sagt mir es ist spät. Somit gehe ich mal zu meinem Waschbecken, putze mir meine Zähne und werf mich in die Falle.

es grüßt aus der -nicht mehr all zu argen Ferne-
eure Sprödi

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